Dargestellte Stämme
Unsere Stämme stellen sich vor:
Gangarari freut sich immer neue Stämme und Beschreibungen zu erhalten ,alle diese Inhalte auf dieser Seite sind selbst zusammen geschriebene Texte, vielleicht ist Eurer auch bald dabei.
Die Franken
germanischer Stammesverbund
Salfranken, Rheinfranken, Chamaven, Chattuarier, Sugambrer, Brukterer, Usipiter, Tenkterer, Ampsivarier, Bataver
Siedlungsgebiet:
zunächst entlang der römischen Grenze, immer weitere Ausbreitung, im 7. Jahrhundert ca heutiges südwestliches Deutschland, Beneluxstaaten und Frankreich, im 8. Jahrhundert fast ganz Mitteleuropa
politische Situation im 7. Jahrhundert:
seit ca. 500 Großmacht, intern immer größerer Machtverlust der Könige zu Gunsten der Hausmeier (ursprünglich Berater der Könige), Kriege mit vielen Nachbarvölkern
Stammesentwicklung:
ab ca. 200 erste Zusammenschlüsse westgermanischer Stämme, Eroberung von immer größeren Teilen Europas. 751 Machtübernahme durch die Karolinger, 843 Aufpaltung des Reiches in Frankreich und Deutschland
Religiöse/Kulturelle Besonderheiten:
seit König Chlodwigs I. Übertritt zum Katholizismus Christentum als Staatsreligion, maßgeblich an Verbreitung des Christentums und an der Entwicklung der weiteren mittelalterlichen Geschichte beteiligt
Buchvorschläge:
(1997) Die Franken, Wegbereiter Europas 5. bis 8. Jahrhundert. Vor 1500 Jahren: König Chlodwig und seine Erben, Verlag von Zabern. (Zwei Bände)
Die Pikten
vermutl. caledonischer (keltischer) Stamm
Siedlungsgebiet:
östtlicher und nördlicher Teil des heutigen Schottlands, bis sie sich mit den Skoten vermischten
politische Situation im 7. Jahrhundert:
Piktland war vermutlich in sieben unabhängige Regionen (Königreiche) aufgeteilt: Fortriu (heute Strathearn und Menthieth), Fothriff (heute Fife und Kinross), Circhenn (Angus und Mearns), Fotla (heute Atholl), Catt, Ce und Fidach. Diese Regionen waren von tuaths oder derbfhines (Familienverbänden) bewohnt.
Religiöse/Kulturelle Besonderheiten:
gab es bei den Pikten eine große Anzahl Gottheiten, auch lokale Gottheiten der Flüsse, Lochs, Wälder, Berge oder sogar Bäume oder Tiere. Ob die Pikten Menschenopfer kannten, ist umstritten. Piktische Steine aus der späteren, christlichen Periode stellen mit Menschenköpfen verzierte Bäume dar. Andere Gravuren zeigen Menschen in Kochkesseln, bei denen es sich um Opfer handeln könnte – oder jedoch um Wiedergeburt (einige prominente keltische Legenden drehen sich um den Kessel der Wiedergeburt).Die Pikten wurden im Laufe des 5. und 6. Jahrhunderts christianisiert. Moderne Historiker vermuten jedoch, dass sich das Christentum in Piktland erst im Laufe des 8. Jahrhunderts oder noch später endgültig durchsetzen konnte.
Buchvorschläge:
Lloyd & Jenny Laing: The Picts and the Scots. Alan Sutton, Stroud 1993. ISBN 0-86299-885-9
Nick Aitchinson: The Picts and the Scots at War. Alan Sutton, Stroud 2003. ISBN 0-7509-2556-6
W. A. Cummins: The Age of the Picts. Alan Sutton, Stroud 1995. ISBN 0-7509-0924-2
Die Cantae
keltischer Stamm
Siedlungsgebiet:
Südengland (heutiges Kent und South Downs)
politische Situation im 7. Jahrhundert:
immer wieder Eroberungsversuche der Friesen, jedoch erst ab 699 mit den Sachsen zusammen erfolgreich.
Stammesentwicklung:
46 von den Römern unterworfen. An den keltischen Aufständen unter Boudicca beteiligt, danach immer weiter romanisiert. Ursprüngliche urbritische Sprache durch Romanisierung weitestgehend am Aussterben, nach Abzug der Römer Anfang des 5. Jahrhunderts jedoch überraschende Unabhängigkeit des Stammes.
Religiöse/ Kulturelle Besonderheiten:
Buchvorschläge: